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Für seine herausragenden Leistungen in der Entwicklung des russischen Zirkus ist der weltberühmte Clown gestern in Hamburg vom Generalkonsul der russischen Föderation mit einer Ehrenurkunde des Präsidenten Medwedew ausgezeichnet worden.
Oleg Popov lebt seit fast 20 Jahren in Deutschland und ist da mit einer um 32 jahre jüngeren Frau verheiratet, die auch mit ihm auftritt und dem nur russisch sprechenden Star auch als Dolmetscherin zu Seite steht.
Trotzseines hohen Alters (Popov feierte vor kurzem seinen 80. Geburtstag), denkt der Starclown nicht ans Aufhören. Solange er gesund ist will er auch weiter seinen Traumberuf ausüben. Obwohl auch er als Kind mal davon träumte Pilot oder Arzt zu werden ist er heute mehr denn je davon überzeugt im "Clown" seine Erfüllung gefunden zu haben.
Sein Handwerk erlernte der in ärmlichen Verhältnissen nahe Moskau geborene Popov schon als 14-Jähriger in der Zirkusschule des russischen Staatszirkus’, wo er in Jonglieren, Ballett, Akrobatik, Trapez, Musik und Pantomime ausgebildet wurde.
Seinen Durchbruch als Spaßmacher feierte er zehn Jahre später, 1954, als er krankheitsbedingt für den damaligen Clown Pavel Borovikov einspringen musste. Mit seinen langen blonden Haaren, den strahlenden blauen Augen und seiner typischen karierten Mütze gewann er auf Anhieb die Gunst des Publikums. Fortan ging es mit seiner Karriere bergauf. 1981 wurde er beim Zirkus-Festival in Monte Carlo sogar mit dem Zirkus-Oscar, dem Goldenen Clown, ausgezeichnet.
Herzlichen Glückwunsch zur verdienten Auszeichnung! |