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Mittwoch, den 05. Mai 2010 um 22:54 Uhr,
Geschrieben von: LUPE
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Den folgenden Artikel (s. Zeitungsauschnitt, anklicken für Vergrößerung) haben wir in der Ausgabe 4/10 des monatlich erscheinenden Magazins der VGT (Verein gegen Tierfabriken) gefunden. Und erstmals findet der grundsätzliche Inhalt auch unsere Zustimmung, denn was früher häufig vorgekommen findet man heute nur noch ganz selten bei Zirkussen - das Futtergeld sammeln mit Tieren in den Wintermonaten. Daß dies nicht notwendig ist zeigen die vielen Unternehmen die mit Winter- und Weihnachtscircussen und verkürzten Winterpausen ihre Betrieb durch die kalten Monate bringen und nicht dem Image des Circus mit einem ärmlichen Auftritt in den Fußgängerzonen schaden.
Aber sind Tierschützer wirklich dazu berufen dieses nur noch vereinzelt anzutreffende Verhalten zu kritisieren oder sogar in Frage zu stellen? Sind es nicht die Tierschützer die mit den "ach so armen Tierchen" Mitleid für die eigene Spendendose wecken? War es nicht ein große amerikanische Tierschutzzorganisation die zugeben musste zahlreiche Tiere getötet zu haben?
Auch wir sind dafür, diese Bettelaktionen durch gesellschaftlich angepasste Tätigkeiten zu ersetzen, aber nicht weil die Tiere die an der Bettelei beteiligt sind physisch und psychisches Leid erfahren (einem Lama wird es ziemlich egal sein, ob es am Zirkusplatz oder in der Fußgängerzone steht), sondern weil wir Menschen gerne wegschauen wenn es Armut zu sehen gibt, wir aber nicht wollen, daß die Menschen nicht mehr in den Zirkus gehen weil sie das Bild von dem "hungernden" Tier in der Fußgängerzone im Kopf haben.
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Kommentare
Im Übrigen ist Hartz IV ein Rechtsanspruch, wenn die Anspruchsvoraus setzungen (Bedürftigkeit und mindestens 3 Stunden pro Tag arbeiten können; wenn Letzteres nicht zutrifft, ist das Sozialamt zuständig, nicht die Arge) vorliegen. Und wenn jemand sich ausbeuterisch verhält, dann sind das Standortdebatti erer, Börsenabzocker und Co.!!! Die Behauptung, Zirkusleute würden nur darum an ihrem Job festhalten, damit sie sich dies und das erlauben könnten, finde ich gelinde gesagt sehr, sehr merkwürdig. Ich könnte mir eher vorstellen, dass es ihnen ohne den Job langweilig wäre. Die Arge ist wahrscheinlich auch froh, nicht noch mehr Leute in der Statistik zu haben. Und wenn ein Zirkus insolvent wird, muss ja wohl die Unterbringung und Versorgung der Tiere anderweitig sichergestellt werden. Also, ich denke nicht, dass gewisse unbewiesene Unterstellungen in der Diskussion weiterhelfen… Zitieren
Du kennst Dich also aus.Weisst,daß die Limousinen alle geleast sind.Unterstützt Alles!!!! was ein Zirkus macht.Auch die Fehler?Gesetzesübertre tungen???Plakatzahlung vorab geschieht zb nur,wenn der Hersteller mit Zirkussen üble Erfahrung hat=kein Geld.
Zirkus=Gewerbe=Kosten.Hier sind es Platzmiete,Stro m etc.In anderen Gewerken sind es Miete,Pacht,Str om…
Wer weniger Einnahmen als Ausgaben hat,ist insolvent.Ob der nun Zirkus oder Maler heisst.Reichen die Einnahmen dazu nicht aus,so haben beide das oberste Marktgesetz-Angebot u Nachfrage-nicht umgesetzt.Schuld ist man immer selbst.
Letztendlich,um das Thema Tiere nicht zu kurz kommen zu lassen:Wer fürs Futter bettlen muss(sammeln tun zb Tierheime,denn die sind ein e.V. kein Gewerbe),der hat logisch auch kein Geld für die sonstigen Kosten,die anfallen.Das widerspricht aber dem TSchG.Oder fällt in Deinen Augen sonst nichts an?Das wäre traurig.Zuletzt:Betteln mit Tieren ist verboten.Egal,welche seltsamen Gründe Du dafür hast. Zitieren