| Magnifico |
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| Sonntag, den 13. Februar 2011 um 21:37 Uhr, Geschrieben von: LUPE |
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Mit seiner markanten Stimme führt Heller am Beginn in die Fantasiewelt der Einhörner, die wir später im Programm auch zu sehen bekommen sollten. Erwartungsgemäß zeichnet der Künstler traumhaft schöne Bilder mit den Menschen und Tieren in der Arena des 3000 Menschen fassenden Zeltpalastes, unterstützt von viel multimedialer Technik. Die große Leinwand im Hintergrund dient für teilweise skurrile Projektionen von der einen Seite sowie als Projektionsfläche für Schattenspiele von der anderen. Bewegliche Seilzüge ermöglichen es Figuren in der Luft von der einen Seite zu anderen zu bewegen um so ein überdimensionales Marionettenpferd darzustellen. Sehr eindrucksvoll die Freiheitsdressuren aus der Schule Frederic Pignons. Auf gleicher Ebene demonstrieren Mensch und Tier ihr gegenseitiges Vertrauen und Verständnis. Etwas störend die kontrastreichen Übergänge der einzelnen Darbietungen. Von der poetischen Freiheitsdressur zu Schattenspielen, von den Schattenspielen zu einem Flamencotanz oder von einer Hochseilnummer zu chinesisch inspirierten Papierdrachen. Ebenso kontrastreich die musikalische Untermalung der Show. Viel klassische Musik mischt sich mit dem Radetzkymarsch und einem Wienerlied um schliesslich in einer Nationalhymne zu enden. Artistisch zeigt Magnifico unter anderem mit einer Diabolo-Kindergruppe, Reifenspringern am Boden und Seiltanz in luftiger Höhe solide Artistik jedoch keine spektakulären Acts und ist mit der Clowngruppe deren eigenes Lachen die Zuseher mehr zum Staumen als zum Mitlachen einlädt etwas unglücklich. Insgesamt ist es sicher eine eindrucksvolle Show deren Inhalte je nach Geschmack mehr oder weniger Freunde finden wird. Info: www.magnifico-show.com
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